Sew Me

tender sew me sweet

Puhhh…. was für eine Saison!

Posted By on 7. Dezember 2010

Ich laufe schon seit Monaten mit dem schlechten Gewissen herum mich um meinen Blog zu kümmern, als vernachlässigte ich eine Freundschaft… dennoch vernachlässigt wäre nicht ganz zutreffend.

Kaum von Europas größter Patchworkausstellung in St. Marie Aux Mines und den 15000 Besuchern aus allen Herren Ländern und einer schlafraubenden Bronchitis, zurückgekehrt, ging es am darauffolgenden Wochenende gleich nach Seeligenstadt auf eine kleine Ausstellung. Darüber hatte ich im letzten Beitrag schon gesprochen… es herrschte wahrlich eine Seelenruhe… keine Besucher weit und breit.

Jetzt erstmal verschnaufen… denkste… es ist schließlich schon Anfang Oktober. Wenn ich ein Weihnachtsgeschäft möchte muß ein Katalog aus dem Boden gestampft werden. Also fange ich an Daten aufzubereiten und zu sortieren. Ich verfolge ein hohes Ziel. Ein erster Katalog in Farbe. Da ich mir, wie üblich alles selbst beibringen muß, ob aus innerem Zwang oder Sparsamkeit sei erstmal dahingestellt, verbringe ich die nächsten 4 Wochen damit, mich in die verschiedenen Programme einzuarbeiten, die Daten zu verfollständigen und schienbar endlose Stapel Bücher einzuscannen. Ende Oktober ist es endlich soweit: Die Druckdaten sind abgegeben.

Nun habe ich genau eine Woche Zeit mein inzwischen total verwahllostes Büro in Ordnung zu bringen und 3200 Umschläge zu frankieren und adressieren, bevor ich meine 4200 Kataloge von der Druckerei abholen kann, mit denen ich noch am gleichen Tag die fertigen Umschläge befülle.

Mittwoch sollen die Kataloge aus der Stempelzentrale in alle Deutschen Bundesländer verteilt werden. Vor Montag sollten noch keine Kataloge ausgeliefert sein. Vielleicht habe ich dann Montag und Dienstag Zeit mich um eine Paar liegengebliebene Dinge zu kümmern. Um 12:00 Mittags brechen alle Dämme. Alle wollen Sie meine Sonderangebote haben. Dienstag ist mir abends um 22:00 beim einpacken der letzten Sendung regelrecht schwindelig vor lauter Telefoniererei. Es scheint nach den ersten zwei Tagen… der Farbkatalog war eine gute Investition. Die Woche ging so weiter wie sie angefangen hatte. Ich bin dankbar und freue mich, daß mein „sich aus dem Fenster lehnen“ – sowohl finanziell als auch vom Aufwand- scheinbar der richtige Zug war. Und mal ganz ohne Selbstlob, wenn jeder zweite am Telefon mich mit den Worten begrüßt: Ich habe gerade Ihren wunderschönen Katalog bekommen… und möchte eine Paar Bücher bestellen, dann macht das Mut und versprüht Freude.

Zurück zum jetzt! Ein Monat ist um. Jeder denkt schon an Weihnachten dementsprechend ruhiger ist es geworden. Aber das ist ganz gut so. Jetzt ist es an der Zeit sich neben den Kachelofen zu setzen um ein Paar Zeilen zu schreiben, einige Fotos mit euch zu teilen und ein wenig zu berichten wie es uns ergangen ist.

Hiermit melde ich mich zurück in die Blogosphäre, in der Hoffnung in der dunkleren Jahreszeit etwas präsenter sein zu können.


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